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Various Artists - Blue Note Trip Vol. 6 - Somethin' Old / Somethin' Blue (2 CD) 
Blue Note 5099951342326 
 
Genre: Jazz 
Recorded: 2007 
Released: 2007 
 
Eine der erfolgreichsten und beliebtesten Jazzcompilations geht in die sechste Runde. "Blue Note Trip - Somethin' Old/Somethin' Blue'" markiert zugleich die Rückkehr des Niederländers DJ Maestro, der bereits die ersten drei Doppel-CDs der Serie zusammengestellt hatte und die letzten beiden Folgen den Berliner Kollegen von Jazzanova überließ. In der Zwischenzeit veröffentlichte DJ Maestro ein Soloalbum und betreute für das Jazzlabel Verve die Compilation "Delicious Jazz". Die Rückkehr zu Blue Note ist geprägt von großer Nostalgie und enorm vielen Stimmen. Selten haben auf einem Blue Note Trip so viele Gesangsbeiträge Eingang gefunden wie auf dieser mit 38 Tracks prall gefüllten Folge, die von den beiden Chet-Baker-Songs "That Old Feeling" und "The Thrill Is Gone" wunderbar eingerahmt ist, zumal Baker mit seinem melancholisch androgynen Timbre über eine der außergewöhnlichsten Stimmen in der Geschichte des Jazz verfügte. Der einzigartige Gesang des legendären Trompeters bildet jedoch nur ein Highlight in einem Feuerwerk der Vokalkünste, die sich im Laufe der Jahrzehnte auf Blue Note verewigten. So greift DJ Maestro ein ums andere Mal ganz tief in die Schatztruhe des Labels, zaubert Perlen von weiblichen Ikonen des Jazzgesangs wie Blossom Dearie ("Charade"), Billie Holiday ("Blue Turning Grey Over You"), Dinah Washington ("Destination Moon") und Peggy Lee ("Spinning Wheel") hervor, erinnert an den belgischen Grand-Prix-Sänger Louis Neefs ("Sixteen Tons") und an die im April 2007 verstorbene Jazzsängerin Dakota Staton ("Say It Ain't So, Joe"), aber auch zeitgenössische Stimmen wie die von Cassandra Wilson ("Waters Of March"), Norah Jones (als Gastsängerin von Charlie Hunter auf "More Than This") und Dianne Reeves ("Jive Samba") kommen hier zu neuen Ehren. Populäres mischt sich mit seltenen Perlen: "Cantaloop" von US3, der kommerziell wohl größte Hit für das Blue-Note-Label, ist hier ebenso zu hören wie Wilson Simonals Samba-Nugget "Tudo De Voce". Die Kunst einer Raum und Zeit überwindenden Compilation beherrscht Maestro perfekt. Während er auf "Somethin' Old" eine wahre Groove-Gala inszeniert, bei der Rodney Jones ("Groovebone, Part 1"), Gene Harris ("Fever"), Medeski, Martin & Wood ("Mami Gato") und Milt Buckner ("The Beast") für haltloses Vergnügen auf den Dancefloors sorgen, lässt er auf "Somethin' Blue" seiner Liebe zu Latin- Sounds freien Lauf: Horace Silver ("Love Vibrations"), Cliff Jordan ("Laconia"), Bobby McFerrin ("A Piece, A Chord"), Charlie Rouse ("Velhos Tempos") und Duke Pearson mit gesanglicher Unterstützung von Flora Purim ("Lamento") elektrisieren hier die Blue-Trip-Gemeinde. Für weitere wundersame Momente sorgt Maestro, wenn er Miles Davis ("It Never Entered My Mind") seinem italienischen Epigonen Nicola Conte ("All Gone") voranstellt, den kubanischen Pianisten Chucho Valdés ("Nanu") wie einen Prolog zu Chet Baker erklingen lässt, oder wenn er mal eben demonstriert, wie affin sich der Sound des belgischen Produzentengenies Marc Moulin ("Humpty Dumpty") und Peggy Lees "Spinning Wheel", ihre Adaption des Klassikers von Blood, Sweat & Tears, zueinander verhalten. Dieser Blue-Note-Trip macht einfach Lust auf mehr. "Somethin' Old/Somethin' Blue" weckt den Forschergeist in jedem Jazzfan. Wer nach dem endlos scheinenden Genuss dieses Doppelalbums nicht den Drang verspürt, nach der einen oder anderen überraschenden Entdeckung tiefer in die Materie einzusteigen, dem mangelt es entweder an historischem Bewusstsein oder an jener Leidenschaft, die den Globus swingen lässt und die Blue Note bis heute immer wieder mit "the finest in Jazz since 1939" zu entfachen weiß. 
10.99 EUR